Kirchen Bad Dürrenberg

ANNO DOMINI 2020

ANNO DOMINI  2020  
Es war eine besondere Herausforderung dieses Jahr, für viele ein Jahr das Krankheit, Trauer, Existenzängste mit sich brachte. Wir wurden verunsichert. Was können wir noch planen?  Wie reagieren wir richtig?  Und was ist eigentlich unsere Aufgabe in dieser Zeit?
 
Auch als Gemeinde waren wir betroffen.  Eine Bibelwoche mit den Perlen des Glaubens, mit guten Referenten, einen Weltgebetstag, eine Kinderfreizeit war organisiert.   Der Weltgebetstag war schön, die Bibelwoche fand nur zur Hälfte statt, denn Mitte März traf uns überraschend der 1. Lockdown.  Hochzeiten und Taufen mußten verschoben werden, Gottesdienste wurden abgesagt. Mit Frau Münchow stellte ich online- Gottesdienste ins Netz. Aus dem Kreuzweg wurde ein Kreuzweg für Einzelgänger.

Dann kam die neue Normalität. Die AHA + L Regeln bestimmen das kirchliche Leben. Und so haben wir Formen gefunden, das Gottesdienste, Kinderkirche, Konzerte, Chorproben , ja sogar das Abendmahl wieder sein konnten.  
Und nun vor Weihnachten wieder die Verunsicherung.  Wir feierten Weihnachten- es war anders schön.  Und doch merke ich wie viele Menschen und auch ich selbst gefordert sind, weil Routinen nicht mehr tragen, weil wir neues entwickeln müssen, Entscheidungen treffen müssen.  
 Wieviel Risiko gehen wir ein? Mache ich eine Andacht im Pflegeheim, Besuche ich Jubilare, verzichten wir auf das Krippenspiel, feiern wir Abendmahl, und wenn ja wie?  Andere standen vor gravierenden Fragen, wie geht’s beruflich weiter, wie komme ich über die Runden, was wird mit meinen Eltern?  
Wo ist Gott in diesem Jahr gewesen?  Für mich war jetzt ein schönes Zeichen der Regenbogen am 22. Dezember über dem alten Stall, den wir in diesem Jahr Maria- und Josef zugedacht haben. Natürlich ein Zufall, ein erklärbares Phänomen, und doch hat es mein Herz angesprochen.  
Gab es für sie in diesem Jahr Zeichen von Gottes Nähe?  
In einem Lied heißt es:  
Ich möchte das einer mit mir geht:  
Der´s Leben kennt, der mich versteht.  
Der mich zu allen Zeiten kann geleiten.  
Ich möcht das einer mit mir geht.  
Gott war da in diesem oft bedrückendem Jahr 2020. Vielleicht gerade auf besonderer Weise in den schweren Momenten.  An Krankenbetten, in Situationen der Trauer, und des Abschieds.  
Ich wart das einer mit mir geht,  
der auch im Schweren zu mir steht,  
der in den dunklen Stunden mir verbunden.  
Ich wart, das einer mit mir geht.  
Gott ist uns nahe durch Jesus Christus. Er setzte Liebe und Barmherzigkeit gegen die Kälte und die Lebensbedrohung. Viele besuchten die offenstehenden Kirchen, um zu ihm zu beten. Er war da und er ist da, durch sein Wort und seinen Geist.  
Sie nennen ihn den Herren Christ, der durch den Tod gegangen ist,
 er will durch Leid und Freuden mich geleiten.  
Ich möchte, dass er auch mit mir geht.  
So geben wir dieses ANNO DOMINI  2020 zurück in seine Hände und gehen hinein ins Neue Jahr mit Zuversicht, und wachen Herzen, um die Zeichen von Gottes Gegenwart und seiner Führung zu entdecken.   
Amen. Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus, Amen.  
 
 
 

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