Kirchen Bad Dürrenberg

Die Wölkauer Kirche erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf.  Nun sind Wölkauer Bürger und Gemeindemitglieder dabei zu überlegen, was sie aus ihrer kleinen „Notre Dame“ machen und wie sie wieder genutzt werden kann.  Durch das Hochwasser von 2013 wurde die Wölkauer Kirche stark geschädigt. Durch Mittel aus dem Hochwasserfond konnte eine Sanierung durchgeführt werden.  Derzeit wird die Kirche innen auf ehrenamtliche Initiative gemalert.
Wer mithelfen möchte, melde sich bitte im Pfarrbüro.  Wer diese Arbeiten finanziell unterstützen möchte, kann das mit einer Spende an die Kirchengemeinde Keuschberg /Verwendungszweck Wölkau gern tun. Spendenquittungen werden ausgestellt.

Winterwanderung von Leuna nach WölkauAm 29.12.2019, bei strahlendem Sonnenschein und leichten Frostgraden sind 35 Wanderfreunde der Einladung des Heimat und Kulturverein Kreypau zur Winterwanderung von Leuna nach Wölkau zur „Sternenkirche“ gefolgt. Erste Station war die Nikolaikirche in Rössen mit ihrer interessanten Bilderausstellung über die Gartenstadt Leuna. Danach überquerte die Wandergruppe die Saale auf der kombinierten Fußgänger/Eisenbahnbrücke. Vielen ist die Eisenbahnbrücke noch bekannt durch die Zugverbindung („Aueschreck“) zwischen Leuna und Leipzig. Auf der Kreypauer Flur ging es an der Saale bis zum ehemaligen Fähranleger, wo eifrig debattiert wurde, wann die Fährverbindung eingestellt wurde. Leider konnte keine eindeutige Antwort gefunden werden. 1870 wurde die Saale bei Kreypau begradigt. Die ehemalige Flussschleife umschließt einen kleinen Auenwald. Im Ortszentrum wurde der Bauernstein besichtigt, der 1816 errichtet wurde und die Inschrift trägt „Friede dem 18. Januar 1816“. Als Friedensdenkmal erinnert er, wie auch das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, an die Kriege, bei denen Europa von der Vorherrschaft NapolSternenkirche Wölkaueons befreit wurde. 2016 fand zum Zweihundertsten Jahrestag eine große Gedenkfeier in Kreypau mit Einweihung einer neuen Gedenktafel statt. Danach ging es in die Kreypauer Kirche, die Dank der Initiative vor allem durch Herrn Forst in den letzten Jahren saniert wurde. Am Saale Damm in Höhe des Schöpfwerkes konnten die Teilnehmer aus Bad Dürrenberg, Leuna, Merseburg und den Kreypauer Ortschaften - Wölkau, Kreypau und Wüsteneutzsch - Wissenswertes zum 1943 eingestellten Bau des Saale-Elster-Kanals und der gegenwärtigen Planung zur Wiederbelebung erfahren. Weiter am Saale Damm, der zur Zeit im Rahmen des Hochwasserschutzes saniert wird, erreichten die Wanderlustigen unter der Führung vom Wanderleiter Herrn Gerald Hartmann die Wölkauer Kirche. Die Kirche gehört um Pfarramt Bad Dürrenberg. Dank der Initiative der Kirchgemeinde konnte die bauliche Sanierung des in der Vergangenheit und vor allem dem letzten Hochwasser im Jahr 2013 stark beschädigten Bauwerkes im Frühjahr 2019 abgeschlossen werden. Herr Hartmann, als fachkundiger Malermeister, gab einen interessanten Überblick über die bereits erfolgten Sanierungsarbeiten im Kircheninneren. Alle Arbeiten wurden von Herrn Hartmann mit zeitweiser Unterstützung von engagierten Einwohnern aus Wölkau, Kreypau und Wüsteneutzsch unentgeltlich und ehrenamtlich ausgeführt. Die bisher benötigten Gelder für die Materialkosten konnten aus Spendensammlungen für die Wölkauer Kirche beglichen werden. Als nächste Schritte soll der hölzerne Altar, der Fußboden und weitere Innenausbauarbeiten vorgenommen werden. Herr Reinhardt gab noch einen geschichtlichen Abriss zur Wölkauer Kirche, die eine der ältesten Kirchen im Kreis Merseburg ist. Pfarrer Herr Worbes regte  an, in der Weihnachtlich geschmückten Kirche gemeinsam das Lied „Oh Tannenbaum...“ zu singen. Alle stimmten freudig ein.

Zur Stärkung gab es nun für Alle, von fleißigen Helfern vorbereitet, Fett- und Leberwurstschnitten, Honigbrot, Kaffee, Kakao, Glühwein und Kinderpunsch. Zum Verweilen bei strahlendem Sonnenschein luden im Außenbereich der Kirche um eine Feuerschale gruppierte Bänke ein.

 

Der Heimat und Kulturverein Kreypau bedankt sich ganz herzlich bei den Teilnehmern für ihre Spenden.  Das hilft uns sehr, schrittweise die Aufwendung für die Materialkosten zu begleichen.